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Rheinhessenwein



Fläche:
ca. 26.200 ha, 3 Bereiche, 24 Großlagen, 432 Einzellagen

Trauben:
Portugieser, Müller-Thurgau, Silvaner, Bacchus, Dornfelder, Blauer Spätburgunder, Riesling, Kerner, Scheurebe

Lage:
Im Viereck zwischen Bingen, Mainz, Alzey und Worms.

Klima:
Milde Durchschnitts-Temperaturen; Taunus und Odenwald als Schutz.

Böden:
Quarzit- und Porphyr-Verwitterungsböden, Löß, Sedimente und Verwitterungsböden, feinsandiger Mergel


Rheinhessen:
Das deutsche Weinanbaugebiet Rheinhessen hat mit dem deutschen Bundesland Hessen nichts zu tun, außer daß ihm auf dem anderen Rheinufer die beiden hessischen Anbaugebiete begegnen, im Osten die Hessische Bergstraße, im Norden der Rheingau. Rheinhessen ist eines der sechs Anbaugebietes des deutschen Bundeslandes Rheinland-Pfalz.


Es besteht aus 432 Einzellagen in 167 Gemarkungen (Ortsteile und Orte). Seine 24 sogenannten Großlagen sind in drei Bereiche gegliedert:

  • Bereich Bingen
  • Bereich Nierstein
  • Bereich Wonnegau


    Die frühere Hauptrebsorte in Rheinhessen, der Silvaner, liefert einen milden, süffigen Wein. Die kräftigste Art von kerniger, fruchtiger Säure und Blumigkeit erreicht der Silvaner auf den feinerdereichen Mergelböden.

    Wegen der bei dieser Sorte auf solchen Böden oft auftretenden Chlorose (Gelbsucht) wurde der Silvaner dort größtenteils durch Neuzüchtungen ersetzt: Scheurebe und Faber - Rebsorten, die Georg Scheu in Alzey speziell für diese Böden gezüchtet hat. Die Scheurebe erzielt dort das typische Bukett, das an den Duft der schwarzen Johannisbeere erinnert.

    Diese feinerdereichen, „schweren“ Böden bringen vor allem in trockenen Jahren, wenn andernorts der Boden längst ausgedorrt ist, hervorragend ausgereifte Weine. Die Reben bleiben dort sehr lange grün.



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